Stärkung der beruflichen Bildung durch Reform des Übergangssystems und Verbesserung der Berufsorientierung

Veröffentlicht am 12.12.2014 in Landespolitik

Der Landtag hat in seiner heutigen Sitzung den Antrag der Koalitionsfraktionen „Berufliche Bildung stärken – Fachkräftesicherung umsetzen“ debattiert. Darin wird die Landesregierung aufgefordert, sich weiter für die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung einzusetzen und darüber hinaus die Durchlässigkeit zwischen den beiden Bildungswegen zu verbessern. „Wenn man für die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung werben möchte,  müssen wir die Studien- und Berufsorientierung in den allgemeinbildenden Schulen verbessern bzw. auch erst etablieren“, erklärte Patrick Wanzek, Sprecher für berufliche Bildung der SPD-Landtagsfraktion.

Die Koalitionsfraktionen fordern zudem die Bündelung und Optimierung der Maßnahmen im Übergangssystem, um mehr Jugendliche in eine reguläre Ausbildung zu bekommen. Noch immer verbleiben zwei Prozent eines Jahrganges im Übergangssystem, das mit seiner Vielfalt an Maßnahmen und entsprechenden Trägern für den Einzelnen unübersichtlich sind. „Das Übergangssystem muss effektiver werden“, sagte Wanzek. „Wir müssen diese Maßnahmen evaluieren und zusammenführen, denn noch immer gibt es Jugendliche, die jahrelang in diesem System verharren ohne einen Berufsabschluss zu erreichen.“

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