Patrick Wanzek als neuer SPD-Kreisvorsitzender gewählt

Kreisverband


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Am 23.08.2019 kamen die Mitglieder der SPD Saalekreis zu einer außerordentlichen Mitgliedervollversammlung für die Nachwahl des Kreisvorsitzenden zusammen. Grund hierfür war der angekündigte Rücktritt von Alexander Lehmann vom Amt des Kreisvorsitzenden, welches er sieben Jahre innehatte. Er begründete diesen Schritt damit, dass er aufgrund seiner neuen beruflichen Tätigkeit außerhalb von Sachsen-Anhalt dieses Amt nicht mehr in dem Maße ausfüllen könne, wie es notwendig wäre.

 

Als Nachfolger war Patrick Wanzek von den SPD-Ortsvereinen Schkopau, Leuna-Bad Dürrenberg, Wettin- Löbejün sowie dem Juso-Kreisverband nominiert worden. Patrick Wanzek (35 Jahre, Angestellter) betonte in seiner Rede, dass er im kommenden Jahr alle SPD Mitglieder des Saalekreises miteinbinden werde, wenn es darum geht, die SPD für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis wieder sichtbarer zu machen und mit ihnen über Themen zu sprechen und zu diskutieren, die ihnen vor Ort wichtig sind. Darüber hinaus wolle er sein Erfahrungen als Ortsbürgermeister von Ermlitz und Gemeinderatsmitglied von Schkopau miteinbringen, um als SPD Kreisverband wieder vermehrt eigene kommunalpolitische Themenschwerpunkte im Landkreis zu formulieren und öffentlich zu vertreten.

Patrick Wanzek wurde mit 35 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Auf den dadurch freigewordenen Platz als Beisitzer im Kreisvorstand wurde Mandy Hollweg aus dem Ortsverein Salzatal gewählt.

 

Zu Gast war neben dem Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby auch der Vorsitzende des SPD- Landesparteirates Dr. Andreas Schmidt, der einstimmig von der Mitgliedervollversammlung als Kandidat für den SPD- Landesvorsitz nominiert worden ist.

 

Inhaltlich haben die anwesenden Mitglieder über den Antrag des SPD-Ortsvereins Schkopau diskutiert und mehrheitlich zugestimmt, der fordert, dass sich die SPD-Bundestagsfraktion und SPD-Landtagsfraktion dafür einsetzen solle, die Opt-out-Regelung für Ärzte abzuschaffen. Diese Regelung ermöglicht es Krankenhäusern ihre Ärzte mehr als 48 Wochenstunden arbeiten zu lassen, was nicht selten zu 60-Stunden-Wochen für die Ärzte führt. In den verschiedenen Redebeiträgen kam zu Ausdruck, dass eine solche Regelung keinerlei Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht und Ärzte an ihre Belastungsgrenzen gebracht werden.

 
 

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