Willkommenskultur, bessere Anerkennung von Berufsabschlüssen und gesellschaftliche Teilhabe sind wichtige Elemente für g

Veröffentlicht am 03.02.2014 in Landespolitik

Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat heute einen Antrag der Opposition zum Thema "Freizügigkeit und Integration in Sachsen-Anhalt" debattiert. Am Ende der Debatte beschlossen die Abgeordneten einen Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen. Darin spricht sich der Landtag für die "Chancen von Zuwanderung und der europäischen Freizügigkeit für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Landes" und die Förderung der "Integration von Menschen, die hier leben wollen", aus. Zudem wird die Landesregierung gebeten, "Anreize zur qualifizierten Zuwanderung in unser Bundesland zu setzen."

Dazu erklärt Patrick Wanzek, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Integrationspolitik: "Wenn wir eine Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte wollen, brauchen wir eine aktive Werbung vor Ort, also in den anderen EU-Staaten, für unser Land. Zudem sollten sie durch die erleichterte Erteilung von Visa für Fachkräfte und ihre Familien unterstützt werden.

Der erste Anlaufpunkt für Einwandererinnen und Einwanderer sind die Behörden in der Bundesrepublik. Hier ist eine Willkommenskultur unerlässlich. Dazu gehören interkulturelle ebenso wie Fremdsprachenkompetenz. Gute Beispiele aus der Praxis zeigen, dass der erste Schritt für eine gelungene Integration so leichter ist. Daher brauchen wir eine Willkommenskultur auch in unserer gesamten Gesellschaft, in den Kitas, Schulen, Vereinen etc. Nur wer sich im Ankunftsland aufgenommen, erwünscht und willkommen fühlt, wird auch hierbleiben.

Berufsanerkennungsverfahren sollten schnell und bezahlbar sein. Viel zu viele hochqualifizierte Zugewanderte sind durch Nichtanerkennung ihrer Berufsabschlüsse unterqualifiziert beschäftigt. Das ist nicht nur unbefriedigend für die Betroffenen, sondern auch volkswirtschaftlicher Unsinn.

Arbeitsplätze allein sind kein Zuwanderungsgrund. Es bedarf auch der gesellschaftlichen Teilhabe. Wir brauchen also bessere Zugänge zum Spracherwerb, zu Bildung, zur Kultur und eben zur beruflichen Qualifizierung und zum Arbeitsmarkt. Dies gilt für die SPD auch für Flüchtlinge, auch wenn ihr Bleibestaus noch nicht geklärt ist."

12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen

09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen

26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Besucher:1006805
Heute:124
Online:2