SPD Saalekreis

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Kommunalpolitik Aus der Kreistagsfraktion

Der Wunsch nach einer Verbesserung der Corona-Situation hat sich leider nicht erfüllt. Die gestiegenen Zahlen der Infektionen und Erkrankungen hemmen enorm die kommunalpolitische Arbeit. Erschwerend kommt auch das populistische Auftreten der Mitglieder der AfD-Fraktion in den verschiedensten Gremien des Kreistages hinzu. Die Fraktion versucht, jede Plattform zu nutzen, um ihre Anti-Corona-Maßnahmen-Ideologie zu verbreiten. Dem haben und werden wir weiterhin mit unseren Möglichkeiten begegnen.


Aktuell haben wir uns dem Antrag aus dem Kreisparteitag zur Verbesserung und zur Effizienz des PNVG gestellt. Bevor wir in die Öffentlichkeit gehen und auch die Kreisverwaltung einbeziehen, sind wir dabei, die Ausgangsposition sowie die vorhandenen und bestehenden Möglichkeiten auszuloten und abzuwägen.


In diesem Zusammenhang steht auch die Verbesserung des Radwegenetzes in unserem Landkreis. Hier ist uns nicht nur die aktive Mitarbeit in der zu gründenden Lenkungsgruppe zur Erstellung eines Radwegekonzeptes für den Landkreis Saalekreis wichtig, sondern auch die Schaffung der finanziellen Voraussetzungen im Rahmen der Haushaltsdiskussion 2021. Dies gestaltet sich auf Grund der angespannten Haushaltssituation im Kreis natürlich schwierig. Das Problem überzieht eigentlich alle Kostenstellen für freiwillige Leistungen, an denen der Landkreis finanziell beteiligt ist. Die SPD-Fraktion hat u.a. den Antrag gestellt, die Mittel für die Sportförderung von 75 T€ auf 85 T€ zu erhöhen. Hier ist ein großer Spagat zwischen Wollen und Können notwendig.


Große Sorge bereitet uns die steigende Zahl der Infektionen mit dem Corona-Virus im Saalekreis. Die damit verbundenen Maßnahmen zur erheblichen Reduzierung der Kontakte in der Bevölkerung schlagen sich auch auf die gesamte Gremienarbeit nieder. Die Änderung der Geschäftsordnung des Kreistages im Zusammenhang mit der Änderung des Kommunalverfassungsgesetztes des Landes Sachsen-Anhalt im Hinblick auf die Durchführung digitaler Gremienarbeit ist somit unerlässlich. Auch hier werden wir unseren Einfluss wirksam machen.

Werden oder bleiben Sie gesund!
Günter Sachse
Fraktionsvorsitzender

Veröffentlicht am 01.01.2021

 

Kreisverband SPD-Saalekreis wählt Kreisvortand neu

Turnusgemäß muss aller zwei Jahre der Kreisvorstand neu gewählt werden. Daher fanden sich am Samstag, d. 10.10.2020, um 10 Uhr 31 Mitglieder des SPD-Kreisverbandes Saalekreises zu einem Kreisparteitag in Bad Dürrenberg zusammen.

Nachdem im August letzten Jahres aufgrund des Rücktritts von Alexander Lehmann Patrick Wanzek als Kreisvorsitzender nachgewählt worden war, stand er nun zur Wiederwahl. Er betonte in seiner Rede, dass er die begonnen Veränderungen in der Ortsvereinsstruktur im Dialog mit den Ortsvereinen weiterführen und an der Arbeitsfähigkeit der Arbeitsgemeinschaften arbeiten möchte. Mit der Kreistagsfraktion soll die Schwerpunktsetzung bei kommunalpolitischen Themen noch besser abgestimmt werden. Am Ende wurde Patrick Wanzek ohne Gegenstimme als Kreisvorsitzender wiedergewählt.

Ebenfalls wiedergewählt wurden die beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden Dr. Verena Späthe und Michael Dubberke sowie als Schatzmeister Christian Böhme und als Schriftführer Marcus Turré.

Von den sechs Kandidaten für die 4 Beisitzer konnten sich Ute Albersmann, Mandy Hollweg, Aick Pietschmann und Tom Hoffmeyer durchsetzen.

Veröffentlicht am 14.10.2020

 

Landespolitik Andreas Schmidt: „Wir müssen die Kommunen finanziell stärken – nicht nur wegen Corona“

„Menschen mit Vorerkrankungen trifft Corona härter als andere. Genauso geht es den Kommunen und ihren Finanzen.“ Das erklärt der Landesvorsitzende der SPD Sachsen-Anhalt, Andreas Schmidt, zu Presseberichten über die finanziellen Auswirkungen der Pandemie auf Landkreise, Städte und Gemeinden. „Wer vorher schon strukturelle Schwierigkeiten mit seiner Kassenlage hatte, hat es auch jetzt schwerer, sinkende Einnahmen zu verkraften. Deshalb geht es für die Kommunen auch nicht bloß um ,Feuerwehrmaßnahmen‘ aus Anlass von Corona. Wir müssen an die Strukturen der Kommunalfinanzen ran“, so Schmidt, der auch finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion  ist.

 

Dafür will die SPD nicht nur die gesetzliche Finanzausgleichsmasse auf 1,7 Milliarden Euro im Jahr anheben, sondern die Leistungen des Landes an die Kommunen auch jährlich automatisch an die Tarif- und Besoldungsentwicklung anpassen. Schmidt: „Wenn die kommunalen Beschäftigten an der allgemeinen Einkommensentwicklung teilhaben, dürfen Kommunen dadurch nicht handlungsunfähig werden oder gezwungen sein, die Dienstleistungen für ihre Bürgerinnen und Bürger einzuschränken.“ Auch Abschreibungen von Vermögenswerten infolge der doppischen Haushaltsführung sollen nach den SPD-Plänen im Finanzausgleichsgesetz künftig berücksichtigt werden.

Veröffentlicht am 23.09.2020

 

Allgemein Späthe: Das Fallpauschalensystem gehört auf den Prüfstand

Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat heute über die klinische Gesundheitsversorgung debattiert und dabei insbesondere die medizinische Versorgung von Kinder und Jugendlichen thematisiert. Die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Verena Späthe, erklärte:

„Der Fehler liegt im System der Finanzierung durch Fallpauschalen DRG und im damit verbundenen Zwang zur Wirtschaftlichkeit der Krankenhäuser. Es führt vor allem in der medizinischen Grundversorgung wie bei Geburtshilfe oder Kinder- und Jugendmedizin zu einer Schieflage. Die Vorhalte- und Personalkosten sind hoch und werden nicht ausreichend refinanziert, so dass aus ökonomischen Gründen die Entscheidung zur Aufgabe einer Station nahe liegt.

Ich begrüße daher ausdrücklich die Beteiligung von Sachsen-Anhalt an der Bundesratsinitiative von Mecklenburg-Vorpommers Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die Kinderkliniken aus den Fallpauschalen herauszunehmen und ein differenziertes Finanzierungssystem auf den Weg zu bringen.

,Unsere Kinder sind keine kleinen Erwachsenen!‘ Unter diesem Motto haben meine Fraktionsvorsitzende Katja Pähle und die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken ein Papier vorgelegt, das weitere Vorschläge zur Verbesserung der Kinder- und Jugendmedizin enthält. Die SPD fordert in ihrem Papier:

  • sofort 13 Prozent der Mittel des Zukunftsprogramms Krankenhäuser für Kinderkliniken
  • verlässliche Finanzierung für innovative Strukturen der stationären und ambulanten Versorgung
  • eigene Finanzierungsgrundlagen für Kinderkliniken außerhalb des DRG-Systems
  • Reform der Fallpauschalen auch für niedergelassene Kinderärztinnen und -ärzte
  • Anreize und eigene Ausbildungselemente für KinderärztInnen und KinderpsychiaterInnen
  • sichere Medikamente für die besonderen Bedarfe von Kindern und Jugendlichen
  • Erschließung der Möglichkeiten der Telemedizin für die Kinder- und Jugendmedizin
  • Aufbau eines Kompetenznetzes für Forschung und Kooperation im Bereich Kindergesundheit

Wir müssen uns grundsätzlich über die Finanzierung in unserem Gesundheitssystem unterhalten. Das DRG-System in seiner jetzigen Ausgestaltung bringt vor allem Gesundheitsversorger im ländlichen Raum in Schwierigkeiten. Es darf in der Grundversorgung keine Rolle spielen, wo jemand zu Hause ist. Innovative Modelle von ambulanter und stationärer Medizin müssen weiter erprobt werden.“

Veröffentlicht am 11.09.2020

 

Landespolitik „Um die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge hat die SPD lange gerungen“

Im Landtag von Sachsen-Anhalt hat der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Rüdiger Erben, heute für die Koalitionsfraktionen den Gesetzentwurf zur Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen eingebracht. Erben: „Wir haben als SPD seit langem um die Abschaffung der Beitragserhebung gerungen. Heute, mit diesem Gesetzestext, schaffen wir Tatsachen und erfüllen unser Versprechen. Dabei war es wichtig, einen Stichtag in der Vergangenheit zu wählen und keine Kann-Regelung zuzulassen.“

Die kommunalpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Silke Schindler, führt dazu aus: „Mit den Bürgerinitiativen im Land haben wir bei der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge eng zusammengearbeitet und einen ausgewogenen Gesetzentwurf gefertigt. Die Forderungen der Bürgerinitiativen und der Volksinitiative zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge werden mit dem rückwirkenden Wegfall zum 1. Januar 2020 erfüllt.“

Nach dem Gesetzentwurf können Beiträge für abgeschlossene Baumaßnahmen nur noch dann erhoben werden, wenn die Beitragspflicht bis zum 31. Dezember 2019 entstanden ist. Maßgeblich dafür sind der Abschluss der Straßenausbaumaßnahme und der Eingang der geprüften Schlussrechnung bei der Gemeinde. Die Gemeinden können auf Beiträge für diese abgeschlossenen Maßnahmen allerdings verzichten. Wenn Bürgerinnen und Bürger schon bezahlt haben, obwohl die Beitragspflicht nicht bis zum 31. Dezember 2019 entstanden war, muss die Gemeinde diese Beiträge erstatten, spätestens bis zum 31. Dezember 2021.

Mit der Neuregelung werden das Kommunalabgabengesetz und das Kommunalverfassungsgesetz geändert sowie ein Gesetz zum Mehrbelastungsausgleich geschaffen. Den Kostenanteil, der jetzt nicht mehr durch Straßenausbaubeiträge gedeckt wird, übernimmt das Land, soweit die Beitragspflicht ab dem 1. Januar 2020 entstanden ist. Dies erfolgt vorerst durch Erstattung der spitzabgerechneten Beitragsausfälle. Für zukünftige Straßenbauvorhaben stellt das Land ab 2022 pauschal 15 Millionen Euro zur Verfügung, um für die Gemeinden den Wegfall der Straßenausbaubeiträge auszugleichen. Dieser Betrag orientiert sich an den maximalen Beitragseinnahmen der Kommunen in den vergangenen Jahren.

Der Gesetzentwurf sieht eine Evaluierung zum 1. Januar 2024 vor. Dabei sollen der Mittelbedarf und die Verteilung noch einmal auf den Prüfstand kommen.

Veröffentlicht am 10.09.2020

 

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25.02.2021, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr SPD-Kreisvorstand

18.03.2021, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr SPD-Kreisvorstand

15.04.2021, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr SPD-Kreisvorstand

 

 

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